Mai 2016

CREO 3.0

Was ist neu, was ist anders und worauf sollte man achten? Änderungen gegenüber CREO 2.0.

  1. Unite Technology
  2. Einkaufsteile direkt vom Partserver herunterladen
  3. Runden mit konstanter Sehnenbreite
  4. Wandstärkenanalyse mithilfe Minimum- und Maximumwert
  5. Struktur der Pop-up-Menüs
  6. Werkzeug zur Profilkonstruktion
  7. Fazit
1. Unite Technology

Dies ermöglicht das Öffnen von Fremd-CAD-Dateien.
Das „Aktualisieren“ und „Speichern als“ sind jedoch nicht in der Standard-Lizenz von CREO 3.0 enthalten.

2. Einkaufsteile direkt vom Partserver herunterladen

Im CREO-internen Browser lassen sich Einkaufsteile direkt von den Herstellern aussuchen und im gewünschten Format herunterladen.

3. Rundung mit konstanter Sehnenbreite

Damit lassen sich Radien mit konstanter Breite darstellen, bzw. die Radien passen sich entsprechend den Winkeln an.

„Normaler“ Modus

„Sehnen“-Modus

4. Wandstärkenanalyse mithilfe Minimum- und Maximumwert

Mit Hilfe der Wandstärkenanalyse lässt sich den Teilen ein minimaler und ein maximaler Wert zuordnen.
Was diesen Abmessungen widerspricht, wird mit den einstellbaren Farben dargestellt. Ebenso wird die tatsächliche minimale Dicke und ob das Minimum unterschritten wird, im Ergebnisfeld angezeigt.
Neu ist, dass die Analyse 3-dimensional funktioniert, d. h. das Teil wird nicht nur in 2-dimensionalen Scheiben analysiert.

5. Struktur der Pop-up-Menüs

Optisch gesehen sind die Pop-up Menüs im Modellbaum besser strukturiert, sowohl im Einzelteil als auch in der Baugruppe.
Zusätzlich sind sie mit anschaulichen Symbolen ergänzt worden.

6. Werkzeug zur Profilkonstruktion

Überrascht hat mich der Menüpunkt Profilkonstruktion, der im Baugruppenmodus als zusätzliche Registerkarte erscheint. Damit lassen sich auf einfache Weise Normprofile auswählen und platzieren. Die einfachste Art zum Platzieren ist entlang einer skizzierten Linie.

Nun lassen sich die Profile durch die unterschiedlichsten Knoten, sichtbar im rechten Dialogfeld im unteren Bild,  aneinander trimmen.

Mit ein wenig Übung lässt sich so innert kurzer Zeit etwas Nützliches aufbauen.
Wie es meistens bei den neuen CREO Essential Lizenzen der Fall ist, steht auch hier in den Standardlizenzen nur die „Lite“ Version zur Verfügung. Für einfachere Anwendungen und zum Ausprobieren reicht diese Version allemal aus.

7. Fazit:

Es sind doch einige nützliche Verbesserungen in Creo 3.0 gegenüber der Vorversion vorhanden und auch während meiner Tests gab es keinen Programmabsturz – ein stabiles und gutes Programm. Daher ist ein Wechsel auf Creo 3.0 empfehlenswert.